close
close
close

Die diesjährige World Fairtrade Challenge ist leider schon vorbei

Sorry, die diesjährige World Fairtrade Challenge ist vorbei! Du kannst Fairtrade trotzdem unterstützen indem du dich für Fairtrade-Produkte entscheidest!

Du kannst einen Unterschied machen – in einer Kaffeepause mit deinen Kollegen oder beim Abendessen mit deiner Familie. All diese Momente sind Gründe zu feiern, denn durch deinen Kauf entscheidest du dich für eine faire Behandlung von Kleinbauernfamilien und Arbeiterinnen und Arbeitern auf der ganzen Welt.

Dank Menschen wie Dir haben mehr Kleinbäuerinnen und Kleinbauern weltweit die Möglichkeit auf eine selbstbestimmte Zukunft und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Warum? Die Produzentinnen und Produzenten im Fairtrade-System profitieren von einem  Mindestpreis und einer Prämie, deren Höhe genau festgelegt ist. Der Fairtrade-Mindestpreis ist als Sicherheitsnetz zu verstehen, beispielsweise wenn der Weltmarktpreis stark sinkt. Zusätzlich zum Verkaufspreis erhalten alle Produzentenorganisationen die Fairtrade-Prämie. Die Bauernfamilien beziehungsweise Beschäftigten auf Plantagen entscheiden gemeinsam in einem demokratischen Prozess, in welche sozialen, ökologischen oder ökonomischen Projekte die Prämie investiert wird und welche Ziele erreicht werden sollen.

Weltweit haben wir das gleiche Ziel: Den Handel fairer zu gestalten! Obwohl wir noch einen langen Weg vor uns haben, können wir schon einige Erfolge feiern!

Informiere dich auf unserer Webseite über Fairtrade und werde Teil der weltweiten Bewegung: www.fairtrade-deutschland.de

close
Teilnehmer
  • Slide

    Die Fairtrade-Helden

gemeinsam Erfolge feiern
World Fairtrade Challenge Logo

Wusstest du schon...?

Die Fairtrade-Helden

Mehr als 1,6 Millionen Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen aus 75 Anbauländern profitieren derzeit von ihrer Beteiligung an Fairtrade. Die Fairtrade-Produzentenorganisationen sind an allen Entscheidungen mit 50 Prozent Stimmanteil gleichberechtigt beteiligt. Erfahrt hier mehr über die persönlichen Geschichten der Menschen im Fairtrade-System.

  • Robinson

  • Albert

  • Ani

  • Kelly

  • Robinson

    Robinson arbeitet auf einer Fairtrade-zertifizierten Bananenplantage in El Oro, Ecuador. Als er in die Gegend kam, hatte er durch ein schlimmes Unwetter alles verloren und hoffte auf eine neue Zukunft.  Die Fairtrade-Prämie wurde unter anderem dafür eingesetzt beim Wohnungsbau zu unterstützen. So konnte sich auch Robinson ein neues Zuhause aufbauen. "Dank Fairtrade habe ich Land gekauft und baute ein kleines Haus. Zusätzlich erhalten meine Kinder Stipendien.", so Robinson.

  • Albert

    Fairtrade-Produzent Albert und seine Kooperative CANN in der Elfenbeinküste investierten ihre Fairtrade-Prämie – die sie mit dem Verkauf von Kakao erhielten – in den Wiederaufbau von zwei Grundschulen. Die Fairtrade-Kooperative unterstützt Albert zusätzlich mit Darlehen, damit seine Kinder zur Schule gehen können. „Kakaoanbau ermöglicht es mir, für meine Familie zu sorgen, uns zu ernähren und unserer Gesundheit vorzubeugen.“

  • Ani

    Ani ist Mitglied der Kooperative Kopepi Ketiara in Indonesien. Die Kooperative setzt mit der Fairtrade-Prämie auf Qualitätsmanagement. Ein Teil der Fairtrade-Prämie wurde daher in die Aufzucht hochwertigerer Bohnen investiert. So konnte auch Ani ihren Ertrag steigern. „Ich hoffe, dass sich unsere Lebensumstände in der Zukunft weiter verbessern und meine Kinder eine gute Ausbildung abschließen können. Wenn sie zukünftig beim Kaffeeanbau bleiben, haben sie eine gute Ausbildung, um die Herausforderungen im Kaffeeanbau gut zu bewältigen.“

  • Kelly

    Kelly arbeitet für die Fairtrade-Bananen-Kooperative Coobafrío in Kolumbien und ist Vorsitzende des Frauenausschusses ihrer Organisation. Die Gelder aus der Fairtrade-Prämie investiert die Kooperative überwiegend in Bildungsprojekte. Auch Kellys Kinder sollen so von besseren Zukunftsmöglichkeiten profitieren. "Ich habe vier tolle Kinder und ich wünsche, dass sie alle in ihrem Leben vorankommen und Fachkräfte werden können", so Kelly.

Über Fairtrade

Fairtrade hat das Ziel, das Ungleichgewicht im weltweiten Handel abzubauen, indem Bauern und Arbeiter gestärkt werden. Als Werkzeuge für diese Veränderung dienen die Fairtrade-Standards. Sie bilden den Rahmen für die soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung der Produzentenorganisationen und schreiben die Zahlung von stabilen Preise und einer zusätzlichen Prämie für Gemeinschaftsprojekte vor.

Mit dem Kauf von Produkten mit dem Fairtrade-Siegel leistet du einen konkreten Beitrag zur Stärkung von Bauern und Beschäftigten auf Plantagen. Das unabhängig kontrollierte Fairtrade-Siegel bedeutet, dass die verwendeten Fairtrade-Rohstoffe von Produzentenorganisationen stammen, die die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards einhalten. Nur Produkte, die den Anforderungen der internationalen Fairtrade-Standards entsprechen, dürfen das Fairtrade-Siegel tragen.

Der Verein TransFair vertritt Fairtrade in Deutschland. Wir von TransFair e.V. mobilisieren gegen Handelsungerechtigkeit und schließen Lizenzverträge mit Handelspartnern ab, die nach Fairtrade-Standards gehandelte Produkte anbieten. In diesem Jahr feriern wir 25-jähriges Jubiläum. Unter #HandelNeuDenken sammeln wir Ideen für eine Vision des fairen Handels 2025. Diese fließen in den Zukunftskongress am 23. Mai in Berlin ein.