Stand 4 Fairness

Rund um den Globus fanden vom 30. April bis zum 13. Mai
unter dem Motto „Stand 4 Fairness“
Aktionen zur World Fairtrade Challenge statt.

Fairtrade setzt sich dafür ein, dass benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen selbstbestimmt verbessern können.

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Aktionen mit Aktiven weltweit

Es gab viele Möglichkeiten, sich an der World Fairtrade Challenge zu beteiligen, zum Beispiel bei gemeinsamen Frühjahrs-Aktionen in Städten, an der Universität oder in der Schule. Die Aktionen waren kreativ und vielfältig: vom fairen Frühstück, über den Flashmob, bis hin zum fairen Picknick im Park.

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Statistiken

Fairtrade-Aktionen weltweit:

  1. 1
    1822
  2. 2
    185
  3. 3
    115
  4. 4
    71
  5. 5
    63
  6. 6
    29
  7. 7
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  8. 8
    24
  9. 9
    22
  10. 10
    15
  1. 11
    10
  2. 12
    7
  3. 13
    6
  4. 14
    5
  5. 15
    3
  6. 16
    3
  7. 17
    3
  8. 18
    3
  9. 19
    3
  10. 20
    2
  1. Kommunal
    1
    355
  2. Kyrkor för Fairtrade
    2
    221
  3. Handels
    3
    155
  4. Coop Nord
    4
    76
  5. Fazer Food Services
    5
    46
  6. Högskolerestauranger
    6
    40
  7. Compass Group Loves Fairtrade
    7
    39
  8. Ethicru caffè
    8
    30
  9. Unicafe
    9
    19
  10. Caffè Moak
    10
    18
  1. Studieförbundet Vuxenskolan
    11
    15
  2. Team Fazer
    12
    13
  3. Suomen kansanterveysyhdistys
    13
    11
  4. Svenska Kyrkan
    14
    9
  5. Selecta fikar Fairtrade
    15
    8
  6. Bistrot - Autogrill
    16
    7
  7. Caffè Haiti Roma
    17
    6
  8. Centrumfika med Fairtrade
    18
    6
  9. Karlstads kommun
    19
    5
  10. Uppsala kommun
    20
    5

Fairtrade wirkt

Fairtrade verbessert die Handelsbedingungen für die Kleinbauern- und Arbeiter-Familien im Fairtrade-System. Konsumentinnen und Konsumenten können durch ihren täglichen Einkauf so nachhaltige Entwicklung vor Ort fördern.

6 Fakten über Fairtrade

1

Über 1,66 Mio. Kleinbauern & Arbeiter profitieren weltweit von Fairtrade.

Es gibt 1.240 Produzenten-Organisationen in 75 Ländern weltweit.

88 % der Fairtrade-Produzenten sind in Kleinbauern-Kooperativen organisiert.

Die drei Produzenten-Netzwerke verfügen über 50 % Stimmrecht.

Mehr als 35.000 Fairtrade-Produkte sind weltweit erhältlich.

84 % der deutschen Konsumenten kennen Fairtrade, 95 % der Käufer vertrauen dem Siegel.

Wer steht hinter Fairtrade?

Mehr als 1,6 Millionen Produzentinnen, Produzenten, Beschäftigte und ihre Familien in 75 Anbauländern profitieren derzeit von ihrer Beteiligung an Fairtrade. Erfahre von ihnen aus erster Hand, warum sie hinter Fairtrade stehen.

José

Gesundheit fördern

 

Der Fairtrade-Bananenproduzent José ist seit über 20 Jahren Mitglied der Kooperative Banelino in der Dominikanischen Republik. Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern haben einen Teil ihrer Fairtrade-Prämie in lokale Gesundheitsdienste investiert, die jedes Jahr mehr als 10.000 Patientinnen und Patienten in der Region zugutekommen.

 

„Die mobilen Gesundheitszentren können Menschen in der Gemeinde erreichen, die selbst nicht mobil sind. Jeden Tag danken wir Banelino für die Unterstützung.“

Rose

Umwelt schützen

 

Rose ist Kaffeebäuerin und Vorstandsmitglied der Gikanda Farmers Cooperative Society in Kenia. Fairtrade-Schulungen haben dazu beigetragen, dass Gikandas Kaffeeabsätze unter nachhaltigen Produktionsbedingungen jährlich steigen. Durch die Fairtrade-Prämie konnten zudem Renovierungen der örtlichen Grundschule, Schulbücher und ein lokales Gesundheitszentrum finanziert werden.

 

„Vor der Schulung habe ich 500 Kaffeebohnen pro Strauch gepflückt, jetzt sind es 1000-1500. Fairtrade hat uns Kleinbäuerinnen und Kleinbauern dabei auch geschult, die Umwelt zu schützen. Wir werden mit Fairtrade sehr weit kommen.“

Felice

Gemeinschaft stärken

 

Felice baut Kakao in der Elfenbeinküste an. Er gehört zur Kooperative Kapatchiva, die aus 567 Mitgliedern in fünf verschiedenen Gemeinden besteht. Alle von ihnen profitieren von der Fairtrade-Prämie.

 

„Die Bewirtschaftung von zwei Hektar Kakaopflanzen unter Fairtrade-Bedingungen steigerte mein Einkommen. So ermöglichte ich meinen Kindern den Schulbesuch. Wir brauchen noch einen LKW, um den Kakao von unseren Feldern zu holen. Im Moment trage ich den ganzen Kakao nach dem Ernten auf meinem Kopf.“

Harniti

Qualität steigern

 

Die Kaffeeproduzentin Harniti ist Mitglied der seit 2012 Fairtrade-zertifizierten Kooperative Gayan Megah Berseri in Indonesien. Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern nutzen die Prämie für Schulungen und verbessern so die Qualität ihres Kaffees. Außerdem investiert die Kooperative in die Ausstattung ihrer Mitglieder und stellt Grasscheren, Sicherheitsschuhe und Kaffeesetzlinge zur Verfügung.

 

„Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen unseren Kaffee kaufen, damit ich mein Einkommen verbessern kann und meine Kinder die Universität besuchen können.“